Aktuelle Nachrichten
Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks
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Kinder und Jugendliche werden zunehmend Opfer von Missbrauch im Internet
Berlin: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die Opfer von sexuellem Missbrauch werden, bleibt hoch. Mehr als 18.000 Fälle hat die Polizei im vergangenen Jahr erfasst. Das geht aus dem aktuellen Lagebild vor, das Innenminister Dobrindt in diesen Minuten zusammen mit BKA-Chef Münch und der Missbrauchsbeauftragten des Bundes vorstellt. Deutlich gestiegen sind demnach Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt. Dabei geht es beispielsweise um Taten, bei denen Täter Jugendliche überreden, ihnen Nacktbilder zuzusenden. Außerdem stellt der Bericht eine zunehmende Verbreitung von kinder- und jugendpornografischen Inhalten fest. Die Behörden gehen allerdings davon aus, dass ein erheblicher Teil der Taten nicht angezeigt wird und damit gar nicht in der Statistik landet. -- Die Informations- und Beratungsstelle "Nina" fordert, dass in Kitas und Schulen über Hilfsangebote informiert wird. Wichtig sei außerdem, dass solche Hilfsangebote langfristig finanziert werden. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 10:00)
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Bahn will Alkohol an allen Bahnhöfen verbieten
Berlin: An deutschen Bahnhöfen darf künftig kein Alkohol mehr getrunken werden. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll das Verbot bis Mitte Oktober umgesetzt werden. Bahnchefin Palla verspricht sich mehr Ordnung und Sicherheit von dem Verbot. Reisende, aber auch Bahn-Mitarbeiter, würden so besser geschützt. An einzelnen großen Bahnhöfen, beispielsweise in München, gilt bereits ein Alkoholverbot. Diese Regelung soll nun auf alle 5.400 Bahnhöfe ausgeweitet werden. Wer beim illegalen Alkoholkonsum erwischt wird, dem droht ein sofortiger Platzverweis. Ausgenommen bleibt der Ausschank in Gaststätten innerhalb der Bahnhöfe. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 09:00)
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CSU-Minister kritisieren Webers Arbeit in Brüssel
Brüssel: EVP-Chef und CSU-Vize Manfred Weber steht aufgrund seiner EU-Politik in der Kritik seiner Parteikollegen aus Bayern. In einem Schreiben fordern Landwirtschaftsministerin Kaniber und Europaminister Beißwenger, dass sich Weber stärker für die Land- und Forstwirtschaft im Freistaat einsetzen müsse. Der bayerische Bauernverband etwa und der Waldbesitzerverband fühlten sich nicht gehört. Es geht um zwei EU-Verordnungen. Die eine besagt, dass die Mitgliedstaaten bis 2050 alle Ökosysteme, die einer Wiederherstellung bedürfen, renaturieren müssen. Die zweite verpflichtet Unternehmen zum Nachweis, dass bestimmte Rohstoffe wie Soja, Palmöl und Holz nicht aus der Abholzung von Wäldern stammen. Die Minister nehmen in ihrem Schreiben auch Bezug auf Webers Pfingstbrief, in dem er den Zustand der CSU kritisiert hatte. Sie zitieren Webers Worte daraus und fordern nun ihrerseits, dass er mit seiner Politik in Brüssel dem Gemeinwohl dienen müsse. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 08:00)
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Grüne fordern Bundestagsdebatte über Leihmutterschaften
Berlin: Mit dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Spahn wird im politischen Berlin über den Umgang mit dem Thema Leihmutterschaft diskutiert. Grünen-Fraktionschefin Haßelmann sprach sich im RBB dafür aus, die Debatte darüber im Parlament zu führen. Sie verwies auf den Bericht einer Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin, die die Ampelkoalition eingesetzt hatte. Darin werde dem Gesetzgeber empfohlen, Leihmutterschaft in bestimmten Fällen zuzulassen. Anders sieht das die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesbildungsministerin Prien. Sie sagte, sie habe zwar Verständnis für Paare, die sich im Ausland Hilfe holen, um ein Kind zu bekommen. Prien glaubt nach eigenen Worten aber nicht, dass ihre Partei in naher Zukunft eine Leihmutterschaft in Deutschland befürworten wird. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 10:00)
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1,9 Millionen Familien wären von Streichung des Kindersofortzuschlags betroffen
Berlin: Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Kindersofortzuschlag gestrichen werden. Von den Kürzungen wären 1,9 Millionen Familien in Deutschland betroffen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Bartsch hervor. Der Kinderzuschlag beträgt 25 Euro im Monat und wird an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gezahlt, die noch bei ihren Eltern wohnen und Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen haben. In Bayern sind das gut 155.000 Menschen. Bartsch kritisierte die Sparpläne scharf und nannte sie ein Armutszeugnis der Koalition. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 09:00)
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IWF genehmigt Ukraine Zugriff auf weitere Hilfskredite
Washington: Die Ukraine bekommt vom Internationalen Währungsfonds weitere Zahlungen in Höhe von 690 Millionen Dollar. Wie der IWF mitteilte, wurde Kiew nach einer Prüfung des Kreditprogramms der sofortige Zugriff auf die Gelder genehmigt. Damit sind seit Jahresbeginn 2,2 Milliarden Dollar an die Ukraine geflossen. Als Gegenleistung für die Kredite hatte der IWF Strukturreformen mit der Ukraine vereinbart. Nach Angaben des Währungsfonds verlaufen die Reformen zufriedenstellend. Die wirtschaftlichen Aussichten schätzt die Organisation allerdings als trüb ein. Hintergrund sind die russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 10:00)
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Ölpreis stabilisiert sich
Teheran: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben mehrere Vermittler-Länder eine zehntägige Feuerpause vorgeschlagen. Das berichten US-Medien. Die wechselseitigen Angriffe zwischen den Konfliktparteien dauern allerdings an. An den Börsen sorgt die neue Hoffnung auf ein zumindest vorläufiges Ende der Kämpfe für leichte Entsannung. Der Ölpreis hat sich stabilisert. Die Spritpreise in Deutschland bleiben aber hoch. Seit dem Wochende liegen die Werte bei über zwei Euro pro Liter. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 10:00)
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Arktisches Meereis geht wieder deutlich zurück
London: Die Arktis ist die Region auf der Erde, die sich am schnellsten erwärmt. Nach einer Pause ist das Meereis in den Wintern 2025 und 2026 wieder deutlich zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommen britische Forscher. Die zwischenzeitliche Pause vom jahrzehntelangen Rückgang Anfang der 2020er Jahre sei damit Teil der natürlichen Schwankungen, heißt es in einer neuen Analyse. In Europa steht fehlendes Meereis mit Extremwetter wie starken Schneefällen in Verbindung. ( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 03:00)
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Das Wetter in Bayern: Sonne und Wolken mit Schauern, 19 bis 25 Grad
( BAYERN 2-Nachrichten 21.07.2026 10:00)
Neue Kurzgeschichten
Teil 2 von "Hin und zurück ... oder weg" - Erlebtes zwischen Bottrop und Bad Reichenhall - ist am 27.02.2024 erschienen.
Freuen Sie sich auf 37 neue Alltagsgeschichten, die durchgehend mit viel wissenswerten Fakten, einer gehörigen Portion Humor, einem Augenzwinkern und manchmal auch einer schonungslosen persönlichen Meinung garniert sind.
"Hin und zurück ... oder weg" - Teil 2 - ist ab sofort im Handel, im Internet und bei mir erhältlich. Als eBook steht es ebenfalls zur Verfügung (derzeit zum Einführungspreis).